Praktikum bei Günter Sievers Maschinenbau GmbH

Für mein Maschinenbau Studium habe ich das achtwöchige Basispraktikum Ende der Sommerferien hier absolviert.

Nach dem kurzen Rundgang durch die Firma und der Arbeitsschutzbelehrung ging es direkt los – selbst einmal die Arbeitswelt kennen zu lernen. Die nette Betreuung, sowie das Arbeitsumfeld, haben ihren Teil dazu beigetragen, dass mir das Praktikum auf jeden Fall in guter Erinnerung bleiben wird. Zu den positiven Erlebnissen gehört ebenfalls, dass sich auch mal Zeit genommen wird um Verfahren oder Techniken zu erklären, wenn man danach fragt. Daher lernt man neben den, von der Uni vorgeschriebenen Fertigkeiten, auch noch etwas darüber hinaus. Besonders interessant fand ich hierbei, die teilweise hochmodernen CNC-Maschinen, an denen ich sogar eigenständig arbeiten durfte. Aber auch die handwerklichen Tätigkeiten kamen nicht zu kurz und wurden beispielsweise durch das Entgraten oder das Bohren, welches mir besonders gefiel, vermittelt.

In meiner Praktikumszeit waren insgesamt 10 weitere Praktikanten in dem Betrieb, weshalb ich schon mal einige Kontakte für später an der Uni knüpfen konnte. Außerdem hat die gemeinsame Zeit den Spaßfaktor noch um einiges gesteigert.

Generell konnte ich feststellen, dass die Firma erfahren ist im Umgang mit Praktikanten und einer freundlichen Betreuung mit einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld.

Ich fühle mich gut auf das Studium vorbereitet und konnte einige interessante Dinge lernen, sowie meine Entscheidung für den Studiengang festigen. Daher kann ich ein Praktikum nur weiter empfehlen!

Vorpraktikum, männlich (18 Jahre), September 2017

8 Wöchiges Vorpraktikum – Maschinenbau

Während meines Praktikums bei Günter Sievers Maschinenbau konnte ich sehr viel über die betrieblichen Abläufe und Fertigungsverfahren lernen. Vor allem die handwerklichen Aspekte waren wichtig, da diese im Verlauf des Studiums so gut wie gar nicht abgedeckt werden.

Die ersten Wochen habe ich viel an CNC Maschinen gearbeitet. Die bereits verzahnten Zahnscheiben mussten in die Spannvorrichtung eingespannt werden, um anschließend die Bohrungen zu setzten. Dabei musste ich stets darauf achten, dass überschüssiger Span nicht auf der Auflagefläche zurückbleibt, da das Bauteil sonst schief aufliegen würde. Nach einiger Zeit arbeitete ich hauptsächlich in der Bohrerei (Bei Janni, der mir sehr viel beigebracht hat. An dieser Stelle vielen Dank an Ihn!). Dort habe ich die Zahnscheiben entgratet, oder manuell einzelne Bohrungen gesetzt. Diese Arbeit hat sich oft sehr lange hingezogen, doch die Kollegen waren alle sehr nett.

Nach etwa der hälfte meiner Zeit habe ich dann auch alle anderen Bereiche kennenlernen dürfen. Unter anderem die Versand- und Logistikabteilung, das Nuten und das Schweißen, die Dreherei und teilweise auch die Verzahnung. Alles in allem habe ich doch recht viel in diesen acht Wochen mitgenommen. Anders hätte ich nie die Möglichkeit gehabt einmal selbst an solchen Maschinen zu arbeiten. Auch der Einblick in den Arbeitsalltag und die Erfahrungen mit den Kollegen, waren mir sehr wichtig.

Frederik (22), Maschinenbau Student, März 2017

6 Wochen Praktikum bei Günter Sievers Maschinenbau

Was würde mich wohl in diesen 6 Wochen erwarten und vor allem als Frau in einem Maschinenbauunternehmen? Das waren meine ersten Gedanken. Doch als ich dann an dem ersten Montag um 8 Uhr morgens mit einem Lächeln empfangen wurde, waren meine Ängste sofort weg.

Alle haben mich super aufgenommen und hatten gute Laune.

Als erstes gab es dann eine Sicherheitsunterweisung und anschließend durfte ich mich in der geräumigen Umkleide umziehen. Der Geruch nach Kühlmittel und der Lautstärkepegel in der ganzen Firma ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, gehört aber dazu.

Anschließend habe ich den Arbeitsalltag kennengelernt, welcher aus Folgendem bestand:

  • Rohlinge in eine CNC-Maschine einlegen und anschließend ab pusten
  • Bohrungen in Zahnrädern entgraten
  • Zahnräder nuten
  • Löcher und Gewinde mit der Standbohrmaschine in Zahnräder bohren
  • Bordscheiben anrollen und anschrauben
  • Signieren und Stempeln von Zahnrädern

Manchmal war die Wartezeit an den CNC-Maschinen zwar ziemlich lang, aber im Kreise der Kollegen geht die Wartezeit sehr schnell herum.

Nach 4 Wochen durfte ich sogar anfangen einzelne Maschinen selber zu programmieren und bei Fragen war jeder sofort für mich da.

Mein Fazit:

Ich kann diesen Betrieb nur weiterempfehlen und wenn ich die Zeit finde, würde ich vielleicht sogar ein bisschen dort jobben.

Caroline, 20 Jahre, Februar 2017

 

Erfahrungsbericht – Vorpraktikum

An meinem ersten Praktikumstag hatte ich ein total „mulmiges“ Gefühl.  Ich war mir unsicher, was mich in den nächsten Wochen erwarten würde.

Angekommen im Betrieb wurde ich den verschieden Arbeitern, Auszubildenden und Praktikanten vorgestellt. Diese waren sehr freundlich und wie sich später auch zeigte, sehr hilfsbereit. Anschließend wurde ich durch alle Abteilungen geführt. In jeder dieser Abteilungen sollte ich im Verlauf meines Praktikums tätig sein.

Angefangen habe ich in der Abteilung Bohrerei. Diese Abteilung hat mir am meisten gefallen, da ich hier viel mit Werkzeugen arbeiten konnte, anstatt mit Maschinen. In den anderen Abteilungen waren viele moderne CNC-Maschinen. Diese Maschinen sind vollautomatisch. Diese werden so programmiert, dass man am Ende nur noch auf einen Knopf drücken muss, damit die Maschine das Werkstück nach eigenem Wunsch anfertigt. Wirtschaftlich gesehen bringen die CNC Maschinen einen hohen Umsatz, aber als Praktikant will man doch lieber selbst tätig sein.

Insgesamt war ich in allen Abteilungen tätig und habe dort alle relevanten Bereiche des Vorpraktikum abgedeckt.

Was mir am Praktikum sehr gefallen hat, sind die Arbeitsatmosphäre und die anderen Arbeitskräfte. Bei Fragen, egal ob zum theoretischen, als auch zum praktischen, konnte ich mich immer an die Arbeitskräfte wenden. Das eine Mal ist jemand sogar extra ein Tabellenbuch holen gegangen, nur um mir die Theorie, die hinter dem Verzahnen steckt näher zu erläutern.

Innerhalb der Pausen wurde ich freundlich unter den Azubis und den anderen Praktikanten aufgenommen.

Die Arbeitszeit von 7 Uhr bis 14:30, mit einer Pause von 30 Min. ist voll in Ordnung.

Falls ich Mal krank war oder aufgrund anderer Termine nicht zur Arbeit kommen konnte, wurde dies sehr freundlich aufgenommen.

Insgesamt kann ich ein Praktikum bei Günter Sievers nur empfehlen. Dort habe ich alle relevanten Tätigkeiten kennengelernt und musste mich nicht schämen, wenn ich mal eine Frage hatte. Mein „mulmiges“ Gefühl vom Anfang hatte ich bereits nach einer Woche nicht mehr. Zusammen mit den Azubis und den anderen Praktikanten habe ich mich sehr wohl gefühlt.

#futureengineer, 18 Jahre, August 2016

 

Erfahrungsbericht – 8 wöchiges Grundpraktikum bei Günter Sievers Maschinenbau GmbH

Ohne Recht zu wissen, was mich in den kommenden 8 Wochen erwarten würde, fuhr ich an meinem ersten Arbeitstag zu Günter Sievers Maschinenbau GmbH. Ich hatte mich zwar im Vorfeld auf der Internetseite über Produkte und Produktion ein wenig informiert,  wirklich umfassend war das Bild aber nicht.

In den kommenden Tagen lebte ich mich recht schnell in der mir bis dato unbekannten Arbeitswelt ein und lernte in den darauffolgenden Wochen fast alle Produktionsschritte ausführlich kennen. Von Anfang an begegneten mir die Mitarbeiter freundlich und zuvorkommend und brachten mir die einzelnen Produktionsschritte näher. Von den manuellen Drehmaschinen, den Fräsen und Bohrern, bis hin zu den computergesteuerten CNC-Maschinen umfassten meine Tätigkeiten alle im Betrieb angewendeten Bearbeitungsmethoden für die verschiedenen Werkstoffe und die darüber hinaus gehenden Produktionsschritte Kontrolle und Versand.

In den verschiedenen Produktionsschritten wurde ich jeweils kurz und ausführlich in meine folgende Tätigkeit eingewiesen, durfte aber ansonsten selbstständig die Arbeit verrichten. Hilfe bekam ich immer, sobald ich danach fragte. Auch wann immer ich Fragen zur Produktion oder den Produkten hatte, konnten mir die Mitarbeiter ausführlich die Sachverhalte erklären. Nur wer nicht fragte, der bekam auch keine Antwort. Auch abseits der Arbeit, wurde ich schnell in die Belegschaft aufgenommen.

Einzig etwas schade war, dass es an manchen Tagen wirkte, als wisse man nicht so recht, was mit mir anzufangen sei und das ich dann mehr oder weniger willkürlich einer Station zugeteilt worden bin.

Am Ende kann ich nur ein positives Fazit ziehen. Während des Praktikums wurde ich in fast alle im Betrieb verwendeten Fertigungsmethoden eingearbeitet und habe Einblick in den Betriebstechnischen Ablauf gewinnen können. Hiervon werde ich bestimmt das ein oder andere für mein Studium mitnehmen können.

Student (Mechatronik), August 2016

 

Erfahrungsbericht zum 10-wöchigen Praktikum bei der Firma Günter Sievers Maschinenbau GmbH

In das 10-wöchige Praktikum bei der Firma Günter Sievers Maschinenbau GmbH startete ich mit Unsicherheiten und gemischten Erwartungen. Die größte Sorge war natürlich, als Frau im Berufsfeld Maschinenbau nicht akzeptiert zu werden und dadurch nicht aktiv am Wertschöpfungsprozess teilnehmen zu dürfen. Gerade diese Sorge stellte sich schon nach kürzester Zeit als völlig unbegründet dar. Ich wurde in alle maschinellen Abläufe und Arbeiten voll einbezogen und konnte jederzeit Fragen stellen, die immer umfassend geklärt wurden.

Bis zum Ende meines Praktikums habe ich bis auf wenige Ausnahmen alle Fertigungsschritte durchlaufen. Angefangen bei der Bedienung der CNC- Bearbeitungszentren, in denen der Rohling seine Grundform erhält, über die Verzahnung des Halbzeugs, dann die Endfertigung (bspw. Gewinde schneiden, Nuten, Entgraten, etc.), bis zum Versand der fertigen Zahnräder. Nur die 3D-Messungen der Räder und das Laserstrahlschweißen konnte ich mir leider nicht näher anschauen, was aber nicht daran lag, dass es mir verwehrt wurde, sondern daran, dass es sich zeitlich nicht anbot.

Für mich besonders Interessant war die Endfertigung der Zahnräder. Was man im Studium bis dahin nur auf dem Papier im Skript gesehen hat, wurde „greifbar“. Der maschinelle Ablauf mit den Parametern (Vorschub, Schnittgeschwindigkeit, etc.), die Materialeigenschaften (wie weich ist Aluminium tatsächlich und wie einfach lässt es sich bearbeiten, etc.), sowie der produktionstechnische Aufwand wurden deutlich. An der Nutmaschine beispielsweise durfte ich anhand der technischen Zeichnungen die Maschine einrichten und bedienen. Das war anfangs knifflig, aber nach etwas Übung ging es leicht von der Hand. Absolut hilfreich dabei war, dass einmal intensiv erklärt wurde, wie das Einrichten der Maschine funktioniert und dann durfte man selbstständig arbeiten. Man wurde also nicht ständig kontrolliert, sondern nur so viel es wirklich sein musste.

Eine der wenig spaßigen und sehr eintönigen Aufgaben war das Anrollen der Bordscheiben. Die Arbeit bestand einzig darin die Maschine mit einem Zahnrad zu bestücken, eine Bordscheibe draufzulegen und zwei Knöpfe gleichzeitig zu drücken, damit die Scheibe an das Zahnrad angerollt wird. Nach drei Tagen mit jeweils sieben Stunden dieser Tätigkeit wurde klar, welches die typische „Praktikantenarbeit“ ist.

Über die Mitarbeiter gibt es nur positives zu berichten. Ich fühlte mich nachkürzester Zeit sehr wohl und hatte keine Bedenken Wünsche und Vorstellungen zu äußern. Alle waren sehr geduldig bei Arbeiten, die mir anfangs nicht leicht fielen und man mir das ein oder andere Mal etwas länger über die Schulter schauen musste, als üblich.

Ausnahmslos jeder hat sich, wenn ich danach gefragt habe oder es nötig war, Zeit genommen, mir Abläufe oder einzelne Maschinen zu erklären.
Auch die Arbeitszeiten von 7.00 Uhr bis 14:15 Uhr waren super. Zwar hat man eine Stunde früher angefangen, als der Durchschnitts-Büroarbeiter, aber nach 14:15 Uhr hatte man den halben Tag noch vor sich.

Mein Fazit für das Praktikum fällt durchweg positiv aus: Die Mitarbeiter waren super, die Arbeitszeiten fair, die Arbeit hat Spaß gemacht und war weitestgehend abwechslungsreich und ich hab wirklich viel für mein Studium lernen können.

Studentin (Maschinenbau)

Quelle: http://blog.schuelerkarriere.de/2015/01/22/erfahrungsbericht-zum-praktikum/

 

Erfahrungsbericht zum zweiwöchigen Schülerpraktikum bei der Firma Günter Sievers Maschinenbau GmbH

Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen, die Leute waren alle sehr nett und offen und man hat einen guten Einblick in das Arbeitsleben bekommen! Ich als Praktikantin durfte vieles machen was auch langjährige Mitarbeiter dort tun. Damit meine ich, dass ich von jedem mal die Arbeit übernommen habe, auch die Arbeit, die unangenehm sein konnte. Zum Beispiel konnte es unangenehm oder langweilig sein 2 Stunden Zahnräder in Öl-Wasser getränkt, einzulegen, zu warten, sie zu entnehmen, sie zu kontrollieren und sie schließlich einzuräumen.

Allerdings durfte ich mich auch jederzeit im Betrieb umschauen und erkundigen, ich würde sagen es war eine gute Mischung aus arbeiten und zugucken, dass mir nie langweilig wurde!

In der Bohrerei, hatte ich das Gefühl, als arbeiteten dort die ältesten Mitarbeiter, die mir auch am sympathischsten waren, dort habe ich fast jeden Tag gearbeitet und dort war auch mein Lieblingsarbeitsplatz.

Ich kann das Praktikum nur weiterempfehlen, da die Leute, wie gesagt sehr sympathisch waren, aber auch direkt und man genau gesehen hat was in diesem Job anliegt.

Vielen Dank für diese Erfahrung!

Linda Scholz, 15 Jahre

Quelle: http://blog.schuelerkarriere.de/2015/01/22/erfahrungsbericht-zum-praktikum/